- Benutzerkonten, Dateien und Netzwerk
- Druckerbenutzung und -hinweise
- Disketten, CD's & Magnetbänder
- Benutzung der Scanner
- Datensicherung mit dem Backup-Programm (Windows XP/Vista)
- Datensicherung mit Unison (Linux, MacOS, Windows )
Benutzerkonten, Gruppen, Aliase
Die Benutzerkonten an der Fakultät werden zentral verwaltet und stehen prinzipiell auch fakultätsweit zur Verfügung, müssen meistens aber erst für eine bestimmte Rechnergruppe (z.B. Lehrstuhl, Pool) freigeschaltet werden. Der jeweilige Administrator bzw. Techniker eines Lehrstuhls ist für die Benutzerkonten der Mitarbeiter, und die Zugangsberechtigungen auf den Rechnern des Lehrstuhls zuständig.
Jeder Mitarbeiter aus der Softwaretechnologie bzw. Programmiersprachen kann jeden Mitarbeiter-, Pool- und Server-Rechner im Lehrstuhl benutzen (mit Ausnahme spezieller Server). Für Accounts von Gästen und Studenten gelten meist eingeschränkte Rechte. Für bestimmte Server-Dienste sind u.U. besondere Berechtigungen notwendig.
Für jedes Benutzerkonto ist eine Gültigkeitsdauer vorgegeben. Nach Erhalt einer Nachricht, daß eine Verlängerung notwendig ist, reicht eine kurze Nachricht an den Lehrstuhltechniker. Andernfalls wird das Konto automatisch gesperrt und später gelöscht. Ausführliche Informationen zu Benutzerkonten und eMail sind über die WWW-Seiten des Benutzer-Support verfügbar.
Die primäre Benutzergruppe für Mitarbeiter der Softwaretechnologie heisst swt, für Programmiersprachen ist es proglang. Weitere Gruppen können nach Absprache bzw. Bedarf eingetragen werden. Der Benutzername, die Benutzergruppe und die Liste der sekundären Gruppen kann mit id -a überprüft werden.
Dateien, Verzeichnisse, Datensicherung
Die Benutzerverzeichnisse aller Mitarbeiter in der Softwaretechnologie oder den Programmiersprachen werden auf einem Server verwaltet, und können auf allen Unix-Rechnern der Fakultät unter /home/USER/ bzw. ~[USER/] angesprochen werden (eine entsprechende Zugangsberechtigung vorrausgesetzt).
Für alle Benutzerverzeichnisse wird jede Nacht ein Sicherungslauf durchgeführt (Backup). Im Allgemeinen liegen die Sicherungskopien für die letzten fünf Werktage bzw. vier Wochen vor. Darüber hinaus werden jeweils mehrere Monatssicherungen archivert. Im Einzelfall kann es jedoch zu Abweichungen kommen, d.h. es ist u.U. nicht garantiert, daß in den letzten 24h ein Sicherungslauf stattgefunden hat.
Wenn Daten von Laptops gesichert werden sollen, müssen sie regelmäßig oder nach Bedarf in das eigene Benutzerverzeichnis kopiert werden. Für das gelegentliche, manuelle kopieren eignet sich am Besten der scp- bzw. sftp-Befehl. Damit Daten automatisch kopiert bzw. synchronisiert werden, kann z.B. das Programm unison bzw. dessen grafisches Frontend unison-gtk auf den Lehrstuhl-Rechnern verwendet werden. Es ist möglich, die Synchronisation unter Windows automatisch ausführen zu lassen, dazu muss ebenfalls das Programm unison konfiguriert werden.
Aus Sicherheitsgründen besteht eine Größenbegrenzung der Benutzerverzeichnisse (Quotas). Die aktuellen Werte können mit dem Befehl quota -v abgefragt werden. Der limit-Wert kann nicht überschritten werden; der quota-Wert bis zu einer Woche. Danach muß dieser aber wieder unterschritten werden. Andernfalls ist u.U. kein Login möglich und es können keine eMail's mehr empfangen werden.
Es gibt einen Scratch-Bereich auf einem zentralen Server. Dieser Bereich ist auf jedem Rechner unter /usr/local/scratch/ verfügbar. Hier können von jedem Benutzer vorübergehend Daten abgelegt werden.
Die Systemverzeichnisse für temporäre Dateien (z.B. /tmp) sollten nicht für Benutzerdaten verwendet werden. Einerseits wird dabei u.U. die Systemstabilität beeinträchtigt, und die Dateien werden automatisch, bzw. regelmässig gelöscht.
Datensicherung mit dem Backup-Programm (Windows XP/Vista)
Die Datensicherung von mobilen Geraeten erfolgt nicht automatisiert wie z.B. die Benutzerverzeichnisse. Daher bietet es sich an, Daten von Laptops regelmaessig in das eigene Home-Verzeichnis (d.h. auf den zentralen Lehrstuhl-Server) zu sichern.
Im Folgenden sind Beispiele fuer verschiedene Systeme/Umgebungen angegeben. Dadurch werden die Sicherungen in einem Unterverzeichnis des eigenen Home-Verzeichnisses abgelegt.
Daten unter Windows Vista in das eigene Home-Verzeichnis sichern:
- Start-->Mainenance-->Backup and Restore Center
- Sicherungsort: \\aragena.informatik.uni-freiburg.de\[BENUTZERNAME]\[BACKUP-VERZEICHNIS]
- regulaeren Benutzernamen Passwort eingeben
- zu sichernde Dateitypen auswaehlen
- Sicherungsintervall bestimmen
- nur die ausgewaehlten Typen werden in dem angegeben Intervall gesichert
Daten unter Windows XP in das eigene Home-Verzeichnis sichern:
-
Bevor man beginnt muss \\aragena.informatik.uni-freiburg.de\[BENUTZERNAME]\[BACKUP-VERZEICHNIS] als Netzlaufwerk zur Verfuegung stehen
-
Start-->Programs-->Accessories-->System Tools-->Backup
- "Erweiterten Modus" auswaehlen
- "Sicherungsassistent (erweitert)" auswaehlen
- Funktion "Ausgewaehlte Dateien, Laufwerke oder Netzwerkdaten sichern" auswaehlen
- zu sichernde Ordner/Dateien markieren
- Button "Durchsuchen..." klicken und dann den entsprechenden Pfad zum entfernten Netzlaufwerk angeben
- Namen fuer die Sicherung angeben
- "Erweitert..." klicken
- Sicherungstyp "inkrementell" angeben (falls nicht anders gewuenscht)
- Haken "Daten nach der Sicherung pruefen" setzen
- "Sicherungskopie anhaengen" waehlen
- nun werden alle Dateien aus den jeweiligen Verzeichnissen in das eigene Home-Verzeichnis gesichert
- zusaetzlich kann im Register "Auftraege planen" ein Zeitplan fuer den Backupauftrag festgelegt werden
Datensicherung mit Unison
Voraussetzungen:
Windows 2000/XP/Vista:
- GTK (The GIMP ToolKit Runtime Library, Link: siehe unten)
- Unison Anwendung (Link siehe unten)
- Das Home Verzeichnis muss über Samba gemounted sein (Bei Benutzung des Terminalservers Archithor ist dieses bereits unter H:\ gemountet.)
Mac OS X (Leopard/Tiger):
- Unison Anwendung (Link: siehe unten)
- Das Home Verzeichnis muss über Samba gemounted sein.
Auf der Unison Website ist auch ein Paket für Mac OS herunterladbar.
Die Anwendung ist der Windows Version ähnlich. Auch hier kann mit dem Samba Server synchronisiert werden.
Bisher wurde Unison nicht von SWT unter MacOS getestet, sodass für diese Version bisher kein Support geleistet werden kann.
Linux:
- Unison Anwendung (Link: siehe unten)
- GTK (The GIMP ToolKit Runtime Library, Link: siehe unten)
Downloadseiten:
- GTK: www.gtk.org
- Unison: http://www.cis.upenn.edu/~bcpierce/unison/ (Unter der unten angegebenen Unison-Seite kann ebenfalls das entsprechend benötigte GTK heruntergeladen werden.)
Erster Start:
Unison starten:
- Windows: z.B. über eine angelegte Verknüpfung in der Taskleiste
- Linux: Aufruf des Befehls "unison-gtk" in einer Shell
Ein neues Profil anlegen (In diesem werden die ausführbaren Aktionen für die nächste Verwendung von Unison gespeichert.):
- Den Button "Create new profile" klicken, einen Namen für das Profil angeben und "OK" klicken.
- Mit "Browse" das lokal zu sichernde Verzeichnis auswaehlen und dann auf "OK" klicken.
- Im nächsten Fenster wird mit "Browse" das Verzeichnis auf dem Server ausgewählt in das gesichert werden soll:
- Linux: Bei der Verwendung von Linux kann das ssh Protokoll verwendet werden. Hierzu muss man "ssh" anklicken und dann den Host und den User angegeben. Der Host bezeichnet den Rechner, auf den die Dateien gesichert werden sollen. Man kann hier als Host etwa "aragena.informatik.uni-freiburg.de" angeben oder eine "login", wenn man sich an einem Rechner der Fakultät für Informatik befindet. Als User muss man den Benutzer angeben, den man auf dem entsprechenden Rechner besitzt. Bei "aragena" wäre das also der normale Benutzer an der Fakultät. Das Verzeichnis kann man jetzt leider nicht per "Browse" eingeben, da sich Unison erst mit dem Rechner per verbinden müsste. Somit muss man das Verzeichnis manuell angeben. Das geschieht wiefolgt: Mit "~" referenziert man sein Home-Verzeichnis unter Linux. Will man also in das Verzeichnis "backup" in seinem Home-Verzeichnis sichern, lautet der Pfad: "~/backup".
- Windows: Da das Home-Verzeichnis mit Samba gemountet wurde, kann man dieses aber auch als lokal betrachten. Man klickt also "Local" an und wählt das entsprechende Verzeichnis in das gesichert mit "Browse" aus.
- Mac: Da das Home-Verzeichnis mit Samba gemountet wurde, kann man dieses aber auch als lokal betrachten. Man klickt also "Local" an und wählt das entsprechende Verzeichnis in das gesichert mit "Browse" aus.
Somit wählt man jetzt das zuvor angelegte Backup Verzeichnis aus und klickt auf "OK".
- Vermutlich erscheint nun eine kurze Warnung, dass ein Verzeichnis leer ist bzw. keine Unison Konfigurationsdateien in dem Verzeichnis gefunden wurden. Diese Warnung kann man mit "OK" ignorieren.
Sicherung durchführen:
- Achtung: Genau das Fenster betrachten! In welche Richtung zeigt der Pfeil, der die Updaterichtung angibt? Der Pfeil muss in Richtung des Backupverzeichnisses zeigen, d.h., dass das Backupverzeichnis geändert wird. Sollten die Pfeile nicht in die richtige Richtung zeigen, kann man deren Richtung über die Buttons "Right to Left" bzw. "Left to Right" ändern. Vorsicht: Es besteht die Gefahr, dass alle Daten im zu sichernden Verzeichnis gelöscht werden, wenn die Updaterichtung nicht stimmt!!!
- Unter Umständen können bestimmte Dateien oder Verzeichnisse nicht gesichert werden, z.B. wenn nicht ausreichende Rechte für den Zugriff zur Verfügung stehen. Beobachtet wurde das z.B. bei Systemdateien und Systemverzeichnissen von WindowsXP. Dateien die nicht gesichert werden können, werden mit einem roten "X" gekennzeichnet.
- Um das Kopieren durchzuführen, jetzt auf "GO" klicken.
Das wars. Die Dateien wurden kopiert.
Folgende Starts:
Beim nächsten Start von Unison muss man nur noch das vorher angelegte Profil auswählen. Danach werden beide Verzeichnisse geladen.
Achtung: es werden nur die Dateien angezeigt, die in beiden Verzeichnissen NICHT identisch sind.
Wenn also keine Datei angezeigt wird, sind beide Verzeichnissinhalte identisch und es braucht keine Aktualisierung durchgeführt werden.
Netzwerke, Sicherheit, Datenübertragungen
Zwischen allen Rechnern der Softwaretechnologie können - sofern eine Zugangsberechtigung besteht - Login-Verbindungen aufgebaut werden. Aus Sicherheitsgründen werden ausschliesslich verschlüsselte Verbindungen über die Secure Shell zugelassen, da dabei alle Daten (inkl. der Authentifizierung) kodiert werden.
- Remote-Session starten: slogin/ssh [-l USER] HOST [-c COMMAND]
- Terminal-Fenster öffnen: rxterm HOST [-l USER] [-e COMMAND]
- Datei(en) kopieren: scp FILE-1 ... FILE-N [USER@]HOST:PATH
- Dateihierarchie kopieren: scp -pr PATH [USER@]HOST:PATHid -a
Hinweise: Bei Rechnerverbindungen über die Secure Shell, sollte die DISPLAY-Umgebaungsvariable nicht geändert werden, da ansonsten Verbindungen für das X-Protokoll nicht mehr verschlüsselt werden. Die ungesicherten telnet/rlogin/rsh/rcmd/rexec/ftp-Protokolle sollten nach Möglickeit auch nicht für Verbindungen zu andere Rechnernetzen verwendet werden, da hierbei alle Daten und Passwörter im Klartext übertragen werden.
Druckeransteuerung
In den Räumen der Softwaretechnologie und der Programmiersprachen sind mehrere Schwarz-Weiß- und ein Farb-Laser-Drucker installiert. Auf diesen können Dateien im PostScript- oder PCL-Format direkt ausgegeben werden. Andere Dateiformate müssen u.U. erst konvertiert werden. Die folgenden Befehle beziehen sich auf das Drucken über die Kommandozeile (vgl. xterm, Shell-Fenster, Konsole).
- Druckerliste anzeigen: lpstat -p
- Druckerstatus ausgeben: lpstat -p DRUCKER
- Datei ausdrucken: lp [-d DRUCKER] DATEI
- Druckauftrag löschen: cancel JOB#
Bei einigen Anwendungsprogrammen muss im Druckdialog ein Druckbefehl (lp) angegeben werden. In diesem Fall ist keine Auswahlliste vorhanden, somit muss der Drucker über die d-Option (siehe oben) angegeben werden. Darüber hinaus können die folgenden Standartoptionen verwendet werden.
Hinweise: Wenn kein Druckername angegeben wurde, wird der Standarddrucker benutzt (i.d.R. swt im Flur). Durch Setzen der Umgebungsvariable PRINTER wird ein bestimmter Druckername voreingestellt (z.B. setenv PRINTER swt). Die Befehle lpr, lpq, lprm können ebenfalls benutzt werden.
Standardoptionen zum Drucken
Bei Verwendung der lp/lpr-Befehle können Druckoptionen durch -o Option=Wert angegeben werden. Für einige Standardaufgaben sind sog. Druckerinstanzen definiert, wodurch der Ausdruck mit vorgegebenen Optionen erfolgt (z.B. Duplex/Folien-Druck). Bei jedem Druckbefehl können mehrere o-Optionen angegeben werden.
Hinweis: Zusätzliche Optionen müssen meistens nur dann angegeben werden, wenn die Anwendung, in der die Druckdatei erstellt wurde, die entsprechende Funktion nicht anbietet.
Druckseiten wählen
Die page-ranges-Option ermöglicht die Begrenzung auf bestimmte Seiten des PostScript-Dokuments. Die Reihenfolge mehrerer Bereichsangaben ist beliebig.
- lp -o page-ranges=7 …
- lp -o page-ranges=4-9 …
- lp -o page-ranges=2-5,7-8,99 …
Doppelseitiges drucken
Es gibt zwei Optionen, die das doppelseitige Drucken steuern. Der Unterschied liegt in der Ausrichtung der Rückseite zur Vorderseite. Je nach Option ist der Ausdruck richtig, wenn die Seiten über die kurze oder lange Kante umgeblättert werden.
- lp -o sides=two-sided-short-edge …
- lp -o sides=two-sided-long-edge …
Papierart auswählen
Die verwendete Papierart muß i.d.R. nicht explizit angegeben werden. Einige spezielle Papiere (z.B. Kartonpapiere) werden von bestimmten Druckern jedoch nur mit entsprechenden Einstellungen verarbeitet. Die Verwendung von anderen Formaten (z.B. A3) ist in einigen Druckern ebenfalls möglich.
- lp -o media=A3 …
- lp -o media=A4,Tray2 …
- lp -o media=A5,Tray3,Prepunched …
Hinweise: Die media-Option setzt Format, Papierfach und Papiertyp. Die letzten beiden Angaben sind optional und druckerabhägig. Die manuelle Zuführung heisst meistens Tray1. Die möglichen Papiertypen variieren sehr stark.
Sonstige Optionen
Die landscape-Option erstellt den Ausdruck um 90 Grad gedreht. Die job-sheets-Option gibt eine zusätzliche Titelseite aus. Die number-up-Option druckt mehrere Seiten auf einem Blatt (funktioniert nicht bei a2ps-Dokumenten).
- lp -o job-sheets=TYPE … (z.B. standard,topsecret,classified)
- lp -o number-up=N … (z.B. N=2,4,16)
- lp -o landscape …
- lp -o prettyprint …
- lp -o raw …
Hinweis: Einige Optionen lassen sich nicht auf alle Dateiformate anwenden. Die prettyprint-Option kann nur mit Textdateien verwendet werden und die landscape-Option wird bei vielen PostScript-Dateien nicht funktionieren.
Druckerinstanzen
Für einige Drucker wurden sogenannte Druckerinstanzen eingerichtet, die voreingestellte Optionen verwenden. Das betrifft z.Zt. das doppelseitige und das Drucken auf Folien, soweit von den Druckern unterstützt.
- Doppelseitiges drucken: lp -d DRUCKER/duplex DATEI
- Transparenfolie drucken: lp -d DRUCKER/slide DATEI
Hinweise: Bei der Verwendung von Folien ist darauf zu achten, daß nur die für den Drucker passenden benutzt werden. Es sind keine Folien für Tintenstrahldrucker in die Laserdrucker einzulegen. Die Folien müssen in die manuelle Zuführung eingelegt werden. Nach dem Drucken die Folien wieder entfernen, damit nachfolgende Druckaufträge nicht irrtümlich auf Folien ausgegeben werden.
Farbfolien
Besitzen die Folien eine Markierung (abgeschnittene Ecke), muß diese nach rechts unten, in das Gerät hinein zeigen. Es sollten nicht mehr als 25 Folien gleichzeitig eingelegt und immer das obere Ausgabefach verwendet werden (hinteres Fach schliessen). Die Folien nicht auffächern, wenn sie aus der Packung entnommen werden.
Die Farben eignen sich aufgrund der Lichtundurchlässigkeit des Toners - verglichen mit der Tinte von Tintenstrahldruckern - nur bedingt zur Projektion (abhängig auch von der Lichtleistung des Projektors).
Disketten lesen & beschreiben
Aus Kompatibilitätsgründen sollten Disketten im MS-Dos-Format verwendet werden (3½", 1.44 MB, 2HD). Diese Disketten sind in meistens bereits vorformatiert und können auch auf MS-Dos-/Windows-Rechnern gelesen werden. Auf Sun/Solaris-Rechnern muß nach dem Einlegen der Diskette volcheck und zur Freigabe eject eingeben werden. Einige Rechner geben die Diskette dann automatisch aus.
- Dateien auf Diskette kopieren: mcopy PFAD/DATEI a:
- Dateien von Diskette lesen: mcopy a:DATEI PFAD
- Inhaltsverzeichnis anzeigen: mdir [a:]
- Verzeichnis anlegen/löschen: mmd/mrd a:VERZEICHNIS
- Dateien von Diskette löschen: mdel a:DATEI
- Diskette neu formatieren: mformat a:
Hinweise: Enthält eine Dateispezifikation für die Diskette Wildcard-Sonderzeichen, muß der Parameter in Hochkommas eingeschlossen werden (z.B. mdel 'a:*.txt'). Auf PC/Linux-Rechnern können die üblichen Dateibefehle (cp/mv/...) verwendet werden, wenn die Diskette durch mount /floppy in den Verzeichnisbaum eingebunden wurde. Vor dem Entnehmen der Diskette muß diese jedoch unbedingt durch umount /floppy freigegeben werden.
ZIP-Disketten lesen & beschreiben
In den entsprechenden Laufwerken (wenn vorhanden) können 100MB-Datenträger verwendet werden. Es stehen die gleichen mtools-Befehle wie für Disketten zur Verfügung (Laufwerk z:).
USB-Laufwerke lesen & beschreiben
Für den Zugriff muss ein MSDOS/vFAT-formatierter Datenträger in einen USB-Anschluss eingesteckt werden. Dieser ist dann sofort mit dem mtools als Laufwerk u: ansprechbar.
- Dateien auf Laufwerk kopieren: mcopy PFAD/DATEI u:
- Dateien von Laufwerk lesen: mcopy u:DATEI PFAD
- Inhaltsverzeichnis anzeigen: mdir u:
- Verzeichnis anlegen/löschen: mmd/mrd u:VERZEICHNIS
- Dateien von Laufwerk löschen: mdel u:DATEI
- Laufwerk neu formatieren: mformat u:
Das Laufwerk muss nach einem Zugriff vor dem Herausziehen nicht ausgehaengt werden.
Hinweise: Enthält eine Dateispezifikation für das Laufwerk Wildcard-Sonderzeichen, muß der Parameter in Hochkommas eingeschlossen werden (z.B. mdel 'u:*.txt').
CD's lesen & CD-Wechsler ansprechen
Die Daten-CD's müssen im Standard-Aufzeichnungsformat ISO 9660 (High Sierra, Rock Ridge) vorliegen. In den allermeisten Fällen werden CD's problemlos erkannt. Durch Qualitätsunterschiede der Laufwerke und CD's kann es jedoch vorkommen, daß nicht in allen Laufwerken alle CD's gelesen werden können.
Sun/Solaris: Nach dem Einlegen in das Laufwerk wird die CD automatisch unter /cdrom in den Verzeichnisbaum eingebunden. Durch eject wird die CD automatisch ausgegeben.
PC/Linux: Die CD wird mit mount /cdrom in den Verzeichnisbaum des Rechners eingebunden. Bevor die CD entnommen werden kann, muß sie durch umount /cdrom freigegeben werden.
CD's beschreiben, Magnetbänder lesen & beschreiben
Eine CD kann mit ca. 650 MByte Daten beschrieben werden. Die Aufzeichnung kann auf einmal beschreibbaren Datenträgern (CD-R) und auch auf wiederbeschreibbaren Medien (CD-RW) erfolgen.
Es können Magnetbänder in den Formaten DAT/DDS-3 und DLT/DLT-IV verarbeitet werden. Die Kapazität beträgt ca. 8 GByte bzw. 20 GByte (unkomprimiert).
Hinweise: Zur Zeit können diese Vorgänge nicht von Benutzern direkt ausgführt werden.
Wenden Sie sich an einen System-Administrator.
Scanneransteuerung
Die Flachbett-Scanner am Lehrstuhl können mit einem GUI-Programm oder direkt über Shell-Befehle angesteuert werden. Die Programme sind auf allen Rechnern (Sun's und PC's) verfügbar, funktionieren jedoch nur auf den Rechnern, an denen auch ein Scanner angeschlossen ist.
- Grafik-/Scanner-Software: xscanimage (oder gimp)
- Kommandozeilen-Utility: scanimage OPTIONEN > DATEI
Wird das GIMP-PlugIn verwendet (Menu: Xtns/Acquire Image), kann das eingelesene Dokument in diverse Grafikformate umgewandelt oder nachbearbeitet werden. Die Komandozeilenvariante erzeugt eine Datei im PBM-Format (portable bitmap).
- PostScript-Datei erzeugen: pnmtops [-scale n] [-dpi DPI] DATEI
- TIFF/PNG-Datei erzeugen: pnmtotiff/pnmtopng DATEI
Schrifterkennung (OCR)
Es ist grundsätzlich möglich den Text eingescannter Dokumente auszulesen. Die Qualität des Textes hägt sehr stark von der Qualität des Scan-Ergebnisses ab. Darüber hinaus gibt es einige Parameter, die auch die Texterkennung direkt beeinflussen. Am ehesten eignen sich Dokumente, die möglichst wenige grafische Elemente enthalten.
Die Scan-Programme auf "Grayscale" (Scan Mode) einstellen, evtl. Helligkeit (Brightness) und Kontrast (Contrast) anpassen und den Ausschnitt festlegen.
- Texterkennung (ASCII-Ausgabe): gocr -i file.pnm [-o AUSGABE]
- Texterkennung (HTML-Ausgabe): gocr -f HTML -i file.pnm …
- Texterkennung (TeX-Ausgabe): gocr -f TeX -i file.pnm …
Als Formate für die Eingabedatei können PNM, PGM, PBM, PPM und PCX verwendet werden. Das Programm kennt weitere Optionen, mit der die Texterkennung gesteuert werden kann (vgl. man gocr).
