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Drucker konfigurieren & benutzen

 

Druckeransteuerung

In den Räumen der Softwaretechnologie und der Programmiersprachen sind mehrere Schwarz-Weiß- und Farb-Laser-Drucker installiert. Auf diesen können Dateien im PostScript- oder PCL-Format direkt ausgegeben werden. Andere Dateiformate müssen u.U. erst konvertiert werden. Die folgenden Befehle beziehen sich auf das Drucken über die Kommandozeile, bzw. über die Arbeitsplatzrechner am Lehrstuhl.

  • Druckerliste anzeigen: lpstat -p

  • Druckerstatus ausgeben: lpstat -p DRUCKER

  • Datei ausdrucken: lp [-d DRUCKER] DATEI

  • Druckauftrag löschen: cancel JOB/ID


Bei einigen Anwendungsprogrammen muss im Druckdialog ein Druckbefehl (lp ...) angegeben werden. In diesem Fall ist keine Auswahlliste vorhanden, und somit muss der Drucker über die d-Option (siehe oben) angegeben werden. Darüber hinaus können die Standardoptionen verwendet werden (siehe unten). Wenn kein Druckername angegeben wurde, wird der Standarddrucker benutzt (i.d.R. swt). Durch Setzen der Umgebungsvariable PRINTER wird ein bestimmter Druckername voreingestellt (z.B. setenv PRINTER swtcolor). Die Befehle lpr, lpq, lprm können ebenfalls benutzt werden.

Wenn die Drucker über Laptops angesprochen werden sollen, so muß das SMB-Protokoll (Windows, MacOS) oder das CUPS-Protokoll (Linux, Solaris) verwendet werden. Als Server ist immer aragena.informatik.uni-freiburg.de anzugeben. Das direkte Drucken (d.h. ohne Server) ist teilweise möglich, wird aber nicht emphohlen und funktioniert i.d.R. nur eingeschränkt.

 

Standardoptionen

Bei Verwendung der lp/lpr-Befehle können Druckoptionen durch -o Option=Wert angegeben werden. Für einige Standardaufgaben sind sog. Druckerinstanzen definiert, wodurch der Ausdruck mit vorgegebenen Optionen erfolgt (z.B. Duplex/Folien-Druck). Bei jedem Druckbefehl können mehrere o-Optionen angegeben werden. Zusätzliche Optionen müssen nur dann angegeben werden, wenn die Anwendung, in der die Druckdatei erstellt wurde, die entsprechende Funktion nicht anbietet.

Druckbereiche auswählen: Die page-ranges-Option ermöglicht die Begrenzung auf bestimmte Seiten des PostScript-Dokuments. Die Reihenfolge mehrerer Bereichsangaben ist beliebig.

  • lp -o page-ranges=7 …

  • lp -o page-ranges=4-9 …

  • lp -o page-ranges=2-5,7-8,99 …

 

Doppelseitiges drucken: Es gibt zwei Optionen, die das doppelseitige Drucken steuern. Der Unterschied liegt in der Ausrichtung der Rückseite zur Vorderseite. Je nach Option ist der Ausdruck richtig, wenn die Seiten über die kurze oder lange Kante umgeblättert werden.

  • lp -o sides=two-sided-short-edge …

  • lp -o sides=two-sided-long-edge …


Papierart auswählen: Die verwendete Papierart muß i.d.R. nicht explizit angegeben werden. Einige spezielle Papiere (z.B. Kartonpapiere) werden von bestimmten Druckern jedoch nur mit entsprechenden Einstellungen verarbeitet. Die Verwendung von anderen Formaten (z.B. A3) ist in einigen Druckern ebenfalls möglich. Die media-Option setzt Format, Papierfach und Papiertyp. Die letzten beiden Angaben sind optional und druckerabhägig. Die manuelle Zuführung heisst meistens Tray1. Die möglichen Papiertypen variieren sehr stark.

  • lp -o media=A3 …

  • lp -o media=A4,Tray2 …

  • lp -o media=A5,Tray3,Prepunched …


Sonstige Optionen: Die landscape-Option erstellt den Ausdruck um 90 Grad gedreht. Die job-sheets-Option gibt eine zusätzliche Titelseite aus. Die number-up-Option druckt mehrere Seiten auf einem Blatt (funktioniert nicht bei a2ps-Dokumenten). Einige Optionen lassen sich nicht auf alle Dateiformate anwenden. Die prettyprint-Option kann nur mit Textdateien verwendet werden und die landscape-Option wird bei vielen PostScript-Dateien nicht funktionieren.

  • lp -o job-sheets=TYPE … (z.B. standard,topsecret,classified)

  • lp -o number-up=N … (z.B. N=2,4,16)

  • lp -o landscape …

  • lp -o prettyprint …

  • lp -o raw …

 

Druckerinstanzen

Für einige Drucker wurden sogenannte Druckerinstanzen eingerichtet, die voreingestellte Optionen verwenden. Das betrifft z.Zt. das doppelseitige und das Drucken auf Folien, soweit von den Druckern unterstützt. Bei der Verwendung von Folien ist darauf zu achten, daß nur die für den Drucker passenden benutzt werden. Es dürfen keine Folien für Tintenstrahldrucker in die Laserdrucker eingelegt werden. Die Folien müssen in die manuelle Zuführung eingelegt, und nach dem Drucken unbedingt wieder entfernt werden.

  • Doppelseitiges drucken: lp -d DRUCKER/duplex DATEI

  • Transparenfolie drucken: lp -d DRUCKER/slide DATEI

Besitzen die Folien eine Markierung (abgeschnittene Ecke), muß diese nach rechts unten, in das Gerät hinein zeigen. Es sollten nicht mehr als 25 Folien gleichzeitig eingelegt und immer das obere Ausgabefach verwendet werden. Die Folien nicht auffächern, wenn sie aus der Packung entnommen werden. Die Farben eignen sich aufgrund der Lichtundurchlässigkeit des Toners (verglichen mit der Tinte von Tintenstrahldruckern) nur bedingt zur Projektion (abhängig von der Lichtleistung des Projektors).


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